Die Zimmermädchen des Hambuger Hotels Vier Jahreszeiten hatten unter einer Marotte des Stars sehr zu leiden. Wenn der Gast von 447 abreiste, mußten sie schnell das Zimmer inspizieren. Der Schauspieler hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, etwas mitgehen zu lassen - ein Bild, einen Wandteller, eine Schreibmappe. Vermutlich hatte er das Gefühl, bei den gesalzenen Preisen im "Vier Jahreszeiten" wäre das "Geschenk" inbegriffen. Jahrelang spielte sich dasselbe Ritual ab: Das Mädchen meldete die Verluste telefonisch an der Kasse, der jeweilige Betrag wurde kommentarlos auf die Rechnung gesetzt - und ebenso kommentarlos bezahlt.

 

- Anekdote -

Quelle: Michael Seufert und Sepp Ebelseder: Vier Jahreszeiten, Wunderlich /Rowohlt Verlag Reinbek bei Hamburg, 1999